Imposante Kulisse Kasbek

Die hohen Gipfel rundherum sind heute morgen in Wolken getaucht. Zum ersten Mal stimmen die Wettervorhersagen der WetterApps: es ist sehr kühl und es regnet. Nach einem guten, reichhaltigen Frühstück packen wir unsere Koffer in den Bus, bevor es dann mit Kleinbussen mit 4-Rad-Antrieb hoch hinauf zur Dreifaltigkeitskirche, der Gergeti-Kirche, geht. Diese ist schon vom Ort Kasbek (Stepantsminta) unten ein beliebtes Fotomotiv mit dem Kasbek im Hintergrund. Der Kasbek ist mit einer Höhe von 5.047 Metern der dritthöchste Berg Georgiens, der höchste in Ostgeorgien und liegt an der Grenze zu Russland. Er ist ein erloschener Vulkan und im Sommer wie Winter ein beliebtes Ziel für ambitionierte Bergsteiger. Heute zeigt sich der Kasbek wieder einmal nicht, aber gestern Abend konnten wir während unseres Abendessens einen kurzen Blick erhaschen. mehr lesen…

Auf der alten Heerstraße nach Norden bis Kasbek im Kaukasus

Auch heute geht’s früh um 9 Uhr los – heute mit Gepäck, da wir die nächste Nacht in Kasbek (Stepantsminta) verbringen werden. Die erste Strecke ist nicht lang – bald schon sind wir in Mzcheta, der früheren Hauptstadt Georgiens angekommen. Sie liegt am Zusammenfluss von Mtkvari (Kura) und Aragvi, den beiden wichtigsten Flüssen Ostgeorgiens. Gegenüber dem Zusammenfluss der beiden Flüsse liegt die Jvari-Kirche (6. Jhdt., Kirche zum heiligen Kreuz). Über Serpentinen und Kehren geht es hoch hinauf auf den Berg, der nach Westen mehr als 100 Meter steil abfällt. Die Geschichte des Ortes ist uralt: ursprünglich eine heidnische Kultstätte wurde hier später ein Kreuz, dann eine Kapelle und Ende des 6. Jhdts. die Jvari-Kirche errichtet – die bis heute weithin sichtbar auf dem Berg thront. mehr lesen…

Älteste Kirche in Bolnisi – Ausgrabungen in Dmanisi – Essen im privaten Umfeld

Der erste Tagesausflug steht an. Heute soll es schon um 9 Uhr losgehen – mit dem Bus zunächst nach Bolnisi, das ehemals Katharinenfeld hieß. Hierher in die Gegend sind ab etwa 1817 ca. 500 schwäbische Familien ausgewandert. Religiöse Verfolgung (streng religiöse, schwäbische Pietisten) und der Hunger haben sie dazu bewogen, sich hier im Kleinen Kaukasus niederzulassen; in einem damals mehrheitlich muslimischen Gebiet.  mehr lesen…

Georgisches Abendessen und Folklore

Was für ein Abschluss des Tages: ein sehr reichhaltiges, abwechslungsreiches, sehr gutes georgisches Abendessen und dazu georgische Folklore. Nochmals sind wir vom Hotel aus in die Stadt hinunter gelaufen, bis ins “Old Metekhi”, in dem ein typisch georgisches Abendessen bestellt war. Das war nicht nur extrem lecker, sondern auch sehr vielfältig und sehr viel: Zunächst haben wir die gebratenen Auberginen mit Walnussfüllung probiert, dazu ein Tomaten-Gurke-Salat und dazu einfach Brot, als zweiten Gang Chatschapuri mit Käsefüllung (sehr sättigend), danach mehr lesen…

Eine echte Herausforderung – die georgische Sprache

Eine Herausforderung bleibt: die Sprache, auch wenn Englisch zumindest in den Tbilisi und den größeren Städten allgegenwärtig sein soll. Die georgische Sprache gehört zu den südkaukasischen Sprachen und hat ein eigenes Alphabet „Mchedruli“, das mindestens seit dem 5. Jhdt. n.Chr. geschrieben wird und in der modernen Fassung 33 Buchstaben besitzt.

In der Landessprache wird Georgien so geschrieben 

საქართველო

und „Sakartwelo“ ausgesprochen.

Unsere Reiseführerin hat uns einige wichtige Begriffe und Formulierungen aufgeschrieben – wir werden üben 😊. Hallo und danke geht schon einigermaßen.

Tbilisi – Stadt der warmen Quellen

Tbilisi liegt in Ostgeorgien und ist seit der Unabhängigkeit 1991 die Hauptstadt Georgiens. Hier starten wir unsere Reise sehr früh am heutigen Tag. Die Flüge von München nach Warschau und nach dem Umsteigen nach Tiflis waren ruhig und unspektakulär. Leider waren sie aber auch am späten Abend. So sind wir hier in Tbilisi mit etwas Verspätung um 4.20 Uhr Ortszeit gelandet – also Daheim-Zeit 2.20 Uhr. Die beste Zeit für einen erholsamen Tiefschlaf, der uns so nun mal entgangen ist. Bis wir durch alle Kontrollen durch waren, unser Gepäck geholt haben, direkt ein bisschen Geld getauscht haben und dann mit dem Bus ins Hotel gefahren sind, war es letztlich kurz nach 6 Uhr Ortszeit. Noch einchecken und dann nochmals hinlegen – denn heute sollte es erst um 10 Uhr losgehen. mehr lesen…

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