Über mich

Geboren 1966 in Kenzingen, aufgewachsen in Endingen a.K.

Taijiquan-Lehrerin (BVTQ), Qigong-Kursleiterin (BVTQ), Projektleiterin, Betriebsorganisatorin, Bankbetriebswirtin

Mein Weg zu Taijiquan und Qigong begann 2008 mit der Suche nach einem zunächst rein sportlichen (Stress-)Ausgleich. Nach einer einzigen Schnupperstunde Taijquan war meine Begeisterung geweckt und schnell wurde Taijiquan und dann auch Qigong ein wichtiger und großer Teil meines Lebens, mit dem Schwerpunkt Yang-Stil-Taijiquan. Seit 2009 trainiere ich regelmäßig, mit ständig wachsender Intensität, besonders intensiv das Yang-Stil-Taijiquan wie es von Meister Yang Zhen He und seinem Sohn Meister Yang Jian Chao in Guangfu (Yongnian, dem Ursprungsort des Yang-Stil-Taiiquans) gelehrt wird – bis Ende November 2016 in der Taijiquan-Schule Ortenau  und seit 2012 auch direkt bei Meister Yang Jian Chao.

Meine China-Aufenthalte, vor allem mein 2 1/2-monatiger Aufenthalt bei Meister Yang Jian Chao im Sommer 2016 als besonderes Highlight, haben mir und meinem Taijiquan eine ganz entscheidende Richtung und Prägung gegeben. Nach 2012 und 2016 ist für 2019 ein weiterer Taij-Aufenthalt und eine Rundreise in China geplant. Meine chinesisch-Kenntnisse hoffe ich bis dahin noch um einiges zu verbessern.

Aus China zurück wuchs mein Engagement für das Taijiquan weiter an. Inzwischen praktiziere ich neben der 85er und 38er Handform auch Säbel, Schwert, Zhong Quan und seit Mai 2016 lerne ich eine Fächerform aus Yongnian. Ganz besonders glücklich bin ich darüber, dass ich auch eine sehr alte Form nach Yang Ban Hou direkt von Meister Yang Jian Chao lernen darf.

Mein Weg mit den chineischen Bewegungskünsten ist inzwischen zwar Stück für Stück fortgeschritten, aber hinter jeder Kurve, jeder Wendung kommen neue bislang unentdeckte Möglichkeiten. Immer wenn man glaubt, etwas wirklich zu können, wird der Blick frei, auf das was danach noch kommen kann. Es ist wie eine Reise auf einem inneren Weg in „ein unentdecktes Land“, das immer da war, aber bisher unerhellt und weitgehend unentdeckt und unerforscht geblieben ist. Und manchmal geht es bergab – ins Tal, gefühlt rückwärts – aber hat man die Talsohle durchschritten, geht es auch wieder bergauf – gefühlt voran und weiter. Viel Geduld wird einem manchmal abverlangt – die Übungseinheiten im Jahresverlauf und die kulturellen Austausche mit Meister Yang Jian Chao bzw. seinem Vater Meister Yang Zhen He helfen dabei, die notwendige Geduld aufzubringen – erhellen sie doch immer kleine Stücke des weiteren Weges, der immer weiter führt, nie endet. Wie bei einer Zwiebel schälen sich nach und nach die äußeren Schichten ab, geben erst damit den Blick frei auf das, was darunter zu entdecken ist – im Taijquan wie Qigong. Ich freue mich auf alles, was noch kommen mag.

Nebenberuflich gebe ich Qigong- und Taijiquan-Kurse, in denen mir das Weitergeben und Teilen meines Wissens und Könnens an meine Kursteilnehmer eine Herzensangelegenheit ist. Sie ein Stück ihres Weges begleiten, wohlwollend und wertschätzend gemeinsam üben, arbeiten, austauschen, kooperieren, teilen, weitergeben, unterstützen, gemeinsam wachsen und etwas bewegen – da bringe ich mich gerne ein.