Über mich

Geboren 1966 in Kenzingen, aufgewachsen in Endingen a.K.

Taijiquan-Lehrerin (BVTQ), Qigong-Lehrerin (BVTQ), Bankbetriebswirtin (SBW) und dabei in der Betriebsorganisation, als Projektmanagerin und seit 2023 in der Internen Revision tätig.

Mein Weg zu Taijiquan und Qigong begann 2007 – sehr schnell war meine Begeisterung geweckt und genauso schnell wurde Taijiquan wie Qigong ein wichtiger und großer Teil meines Lebens, mit dem Schwerpunkt Yang-Stil-Taijiquan. Seither trainiere ich regelmäßig, mit ständig wachsender Intensität, besonders intensiv das Yang-Stil-Taijiquan wie es von Meister Yang Zhen He und seinem Sohn Meister Yang Jian Chao – meinem Shifu – in Guangfu (Yongnian, dem Ursprungsort des Yang-Stil-Taiiquans) gelehrt wird. 2019 wurde ich von Meister Yang Jian Chao als Tudi (Meisterschülerin) im Rahmen meines China-Aufenthaltes in einer traditionellen, förmlichen Zeremonie in die Familienlinie (Linienhalter) aufgenommen.

Meine China-Aufenthalte mit längeren Trainingsaufenthalten bei Meister Yang Jian Chao (2012, Juli – September 2016, August und September 2019, April – Juni 2023) haben mir und meinem Taijiquan eine ganz entscheidende Richtung und Prägung gegeben. Auch für die Zukunft plane ich weitere – längere und damit intensive – China-Aufenthalte.

Seit der Rückkehr 2016 aus China wuchs mein Engagement für das Taijiquan weiter an. Ich praktiziere diverse Handforme: 85er Handform, 38er Handform nach Meister Yang Zhen He, 28er Handform Meister Yang Jian Chaos, eine Variante der „Schnellen Faust“ (kleiner Rahmen/xiao jia/small frame), Qi Mei Gun (augenbrauenhoher Stock), Säbel, Schwert, und Fächer. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass Meister Yang Jian Chao auch eine sehr alte Form nach Yang Ban Hou (kleiner Rahmen/xiao jia/small frame) weitergibt.

Darüber hinaus praktiziere ich diverse Qigong-Formen: u.a. BaDuanJin, Nei Yang Gong nach Liu Yafei, Frauenqigong aus dem Nei Yang Gong nach Liu Yafei, diverse Übungsfolgen aus dem Daoyin Yangshenggong Methodenzyklus, Panzi Gong, Neidan Gong etc. Meine Qigong-Ausbildung durfte ich bei Sören Philipzik durchlaufen. Seither bilde ich mich bei diversen anerkannten Ausbildern regelmäßig fort, darunter Sören Philipzik, Foen Tjoen Lie, Dr. Xiaoqiu Li (Graz).

Meinen Weg mit den chinesischen Bewegungskünsten verfolge ich Stück für Stück weiter. Hinter jeder Kurve, jeder Wendung kommen neue bislang unentdeckte Möglichkeiten. Immer wenn man glaubt, etwas wirklich zu können, wird der Blick frei, auf das was danach noch kommen kann. Es ist wie eine Reise auf einem inneren Weg in „ein unentdecktes Land“, das immer da war, aber bisher unerhellt und weitgehend unentdeckt und unerforscht geblieben ist. Und manchmal geht es bergab – ins Tal, gefühlt rückwärts – aber hat man die Talsohle durchschritten, geht es auch wieder bergauf – gefühlt voran und weiter. Viel Geduld wird mir manchmal abverlangt – die Übungseinheiten im Jahresverlauf und die kulturellen Austausche mit meinem Shifu Yang Jian Chao helfen dabei, die notwendige Geduld aufzubringen – erhellen sie doch immer kleine Stücke des weiteren Weges, der immer weiter führt, nie endet. Wie bei einer Zwiebel schälen sich nach und nach die äußeren Schichten ab, geben erst damit den Blick frei auf das, was darunter zu entdecken ist – im Taijquan wie Qigong. Ich freue mich auf alles, was noch kommen mag.

Mein Leistungsangebot mit Qigong- und Taijiquan-Kurse biete ich neben meinem Hauptberuf als freiberufliche Tätigkeit an. Das Weitergeben und Teilen meines Wissens und Könnens an meine Kursteilnehmenden ist mir eine Herzensangelegenheit. Sie ein Stück ihres Weges begleiten, immer wohlwollend und wertschätzend gemeinsam üben, arbeiten, austauschen, kooperieren, teilen, weitergeben, unterstützen, gemeinsam wachsen und etwas bewegen – das ist eine wunderbare Sache, in die ich mich sehr gerne einbringe.