Wie es sein soll im Frühling: alles wächst und gedeiht. Das gilt für mein Taijiquan und Qigong ebenso wie für meinen Garten. Jeden Tag sieht man, wie alles wächst, blüht, gedeiht. Der große Wildbirnenbaum direkt oberhalb des Rasens blüht wie selten, die Bäumchen im Garten rundherum und auch die in den großen Kübeln blühen mit oder zeigen dicke Knospen, die nur darauf warten, dass das Wetter noch ein paar Tage hält, damit sie auch aufgehen können. 

Überall summen die Bienen, auch Hummeln und diverse Arten von Wildbienen sind schon zu sehen. Und sogar die Heidelbeeren werden schon umschwirrt, auch wenn die noch ein paar Tage brauchen, bis sie blühen werden. Wenn alles gut geht, wird es eine reiche Ernte geben: Heidelbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Quitten, Himbeeren, Erdbeeren und vieles mehr wächst in meinem Garten. Und nicht zu vergessen: die Wildbirne. Dieses Jahr werde ich da sein, wenn die harten, holzigen Früche herunterfallen und “reif” sind. Nur geeignet zum Kochen, am besten langsam und lange kochen, bis ein Saft aufgefangen werden kann, aus dem dann ein wunderbares Gelee entsteht, pur oder mit frischem Holunderbeersaft gemischt – schmeckt sehr gut und gibt es auf jeden Fall nirgends so zu kaufen.

Bis es aber soweit ist, verarbeite ich erst einmal das, was es jetzt schon gibt: Bärlauch….auch aus dem eigenen Garten. Am liebsten mag ich Bärlauchbutter – die läßt sich gut einfrieren und so habe ich das ganze Jahr etwas davon. Die “Großproduktion” ist angelaufen – freuen sich doch auch immer Freunde und die ganze Familie über die kleinen, feinen Mitbringsel -:)). Für einen kleinen, feinen Kommentar teile ich gerne das Rezept -:).

Auch mit meinem Taijiquan und Qigong geht es nun im Frühling mit der im Winter gesammelten Ruhe und Kraft weiter und voran. Viele Ideen habe ich im Winter in mir drin wachsen lassen können, jetzt drängt es sie heraus. Spruchreif ist noch lange nicht alles, aber die ersten Dinge laufen an. Es geht voran – mit allem.